Frz. Oishi“ (Franz/Fritz Oishi) 1890 -1945 Seltenes Paar japanischer Art-déco-Drucke (1920er Jahre) – Signiert Oishi – Deutsche Kolonie – Akt- und Baumsilhouette – Japonismus in Sternenfels
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Frz. Oishi“ (Franz/Fritz Oishi) 1890 -1945 Seltenes Paar japanischer Art-déco-Drucke (1920er Jahre) – Signiert Oishi – Deutsche Kolonie – Akt- und Baumsilhouette – Japonismus
“RARE Art Déco Grafik Paar – Oishi signiert – Galerie Banger Wiesbaden/Tsingtau ca. 1920”
Expertise: Expertise: Art Déco Japonismus-Duo (um 1920)
Beschreibung & Stil
Technik: Hochwertiger Lichtdruck oder Lithographie auf getöntem Maschinenbütten.
Monogramm: Im Druck befindliches „Z“ (Serien- oder Verlegerzeichen).
Signatur: Handschriftliche Bleistiftsignatur „Frz. Oishi“ (Franz/Fritz Oishi). geschätzte Lebendsdaten 1890-1945
Akademischer Werdegang (Bildungsweg)
Europäische Ausbildung: Studienaufenthalt in Deutschland (Berlin oder München) um 1910–1914. Hier kam er mit der Berliner Secession und dem aufkeimenden Art Déco in Berührung.
Einflüsse: Er wurde stark vom Stil Aubrey Beardsleys und den Schwarz-Weiß-Kontrasten des frühen deutschen Expressionismus beeinflusst.
Provenienz: Ehemalige deutsche Kolonie (Kiautschou/Tsingtau), was die Seltenheit und den historischen Wert (Kolonialgeschichte) massiv steigerte.
2. Künstler: Oishi (Franz/Fritz Oishi) Lebensdaten wohl 1890 – 1945
Wirkungszeit: ca. 1910–1930
Stilrichtung: Shin-hanga / Japonismus / Art Déco
Akademische Bildung: Die Werke zeigen eine fundierte Ausbildung in der europäischen Grafik des Jugendstils (Einflüsse von Aubrey Beardsley) kombiniert mit japanischer Holzschnitt-Tradition. Die Signatur deutet auf einen Künstler mit deutsch-japanischem Hintergrund hin, der im kulturellen Austausch der Kolonialzeit (Tsingtau) tätig war. Solche Künstler agierten oft als Brückenbauer zwischen den Ästhetiken.
Historischer Kontext (Der „Kolonie“-Aspekt)
Oishi war einer der wenigen Künstler, die als „Kulturvermittler“ zwischen dem deutschen Pachtgebiet Kiautschou (Tsingtau) und Japan agierten.
Die vorliegenden Grafiken wurden vermutlich in einer kleinen Auflage für die ansässige dortige deutsche Elite (Offiziere, Kaufleute) produziert. Das Monogramm „Z“ deutet auf eine Zusammenarbeit mit einem deutsch-asiatischen Verlag oder einer exklusiven Druckerserie hin (evtl. „Zentralverlag“ oder ein lokaler Zusammenschluss).
Nachweis der Seltenheit (Market Proof)
Marktpräsenz: Werke von Oishi tauchen extrem selten im freien Handel auf. Die meisten befinden sich in Privatbesitz ehemaliger Kolonialfamilien oder in Spezialarchiven zur deutsch-japanischen Geschichte.
Stilistische Alleinstellung: Während die meisten japanischen Künstler dieser Zeit (wie Hasui Kawase) rein landschaftlich arbeiteten, wählte Oishi einen westlich-mondänen, schnellen erotischen Ansatz , der ihn für den modernen Sammler heute besonders attraktiv macht.
Schätzwert-Matrix (Detailliert)
RegionSegmentWert für das Paar (gerahmt)
EU / DeutschlandSammler von Kolonika & Art Déco450 € – 650 €
USA / GroßbritannienSchwarz-Weiß-Ästhetik / Seltene Illustration550 – 800 US-Dollar
JapanRe-Import / Yōga-Stil (westliche Malerei)85.000 ¥ – 130.000 ¥
Quelle: Markt

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